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ZUSAMMEN LEBEN

Sozialtraining und Mobbingintervention

Systemisch denken und handeln

ZL SM

Im Rahmen dieser 10-tägigen Fortbildung vermitteln wir den aktuellen Wissensstand zum Thema Mobbing sowie Handlungskompetenzen zur systemischen Prävention und Intervention. Mobbing ist nur als Gruppenphänomen verstehbar und kann nur durch eine koordinierte, systemische Intervention auf den Ebenen Einzelperson, gesamte Gruppe/Klasse und Einrichtung/Schule umfassend und nachhaltig bearbeitet werden.

Fortbildungen im Jahresprogramm

> Friedrichshafen: Oktober 2017 bis Juni 2018 – pdfPDF zum Download
> Stuttgart: November 2016 bis Oktober 2017 – pdfPDF zum Download
> Stuttgart: Februar bis Dezember 2017 – pdfPDF zum Download
> Stuttgart: November 2017 bis Oktober 2018 – pdfPDF zum Download
> Stuttgart: Februar bis Dezember 2018 – pdfPDF zum Download
> München: Februar bis Oktober 2017 – pdfPDF zum Download
> München: Februar bis Juli 2018 – pdfPDF zum Download
> Freiburg: Februar bis Oktober 2017 – pdfPDF zum Download
> Freiburg: November 2017 bis Juli 2018 – pdfPDF zum Download
> Freiburg: Februar bis Oktober 2018 – pdfPDF zum Download


Die Fortbildungsteilnehmer/-innen lernen,

  • Kommunikations- und Ruheregeln anzuwenden, um Präventions- und Interventionsmaßnahmen mit ganzen Schulklassen/Gruppen sicher zu leiten,
  • Mobbing zu erkennen, gezielt zu bearbeiten und auf Dauer zu verhindern,
  • mit Rechtfertigungsstrategien konstruktiv umzugehen und soziales Verhalten anzuerkennen,
  • kommunikative Fertigkeiten zum Aufbau tragfähiger Beziehungen und zur Entschlüsselung der Mobbingdynamik kennen und anzuwenden,
  • Kinder und Jugendliche zu befähigen, ehrlich zu sein, die eigene Meinung offen zu äußern und die Meinungen anderer zu respektieren.

Seminarstruktur
An den ersten beiden von insgesamt zehn Fortbildungstagen werden theoretische Grundlagen erarbeitet, Fallstricke verdeutlicht und die Dynamik von Mobbing entschlüsselt. An den Vormittagen des dritten und vierten Tages findet, in der Regel in der Schulklasse eines/r Teilnehmers/-in, eine Methodendemonstration statt. Nachmittags werden diese Methoden gemeinsam reflektiert und spezielle Kommunikationstechniken geübt. Ziel ist, die Fortbildungsteilnehmer/-innen zu befähigen, die gezeigten Methoden in den eigenen Klassen oder Gruppen anzuwenden und sie in den Alltag zu integrieren.

An den Tagen fünf und sechs stehen Ruheregeln und somit die Förderung von Selbstkontrolle, Bedürfnisaufschub und Frustrationstoleranz im Mittelpunkt der Fortbildung. Eine von gegenseitigem Respekt geprägte Atmosphäre ist Grundlage eines wertschätzenden Umgangs und damit jeder erfolgreichen Prävention und Intervention. Daneben bestehen erste Möglichkeiten zur videogestützten Supervision.

Am vierten Doppeltermin werden sogenannte Kontaktaussagen und Vertiefungsfragen im Plenum präsentiert und in Kleingruppen trainiert. Sie erleichtern den Aufbau tragfähiger Beziehungen und die Entschlüsselung der Mobbingdynamik in der Gruppe/Klasse. Daneben ist Raum für die Reflexion der Praxiserfahrungen der Teilnehmer/-innen.

Die beiden abschließenden Tage dienen vorrangig der Supervision und Praxisbegleitung. Ziel dieser Begleitung ist, die entsprechenden Methoden nachhaltig zu etablieren, auftauchende Schwierigkeiten zu lösen, die Methodensicherheit zu erhöhen und die eigenen Handlungsmöglichkeiten zu erweitern.

Nachhaltigkeit
Die gemeinsame Teilnahme mehrerer Kolleginnen und Kollegen aus einer Einrichtung stärkt erfahrungsgemäß die nachhaltige Umsetzung der Fortbildungsinhalte. Anmeldungen von Teams werden daher bevorzugt berücksichtigt.

Stimmen bisheriger Teilnehmer/-innen

  • „Ich finde die wertschätzende Haltung toll.“
  • „Die Intervention war eine große Erleichterung für die ganze Klasse, es haben sich total stille Schüler geöffnet.“

Literatur

> Hilt, F./Kimmel, Birgit u. a. (2017): Was tun bei (Cyber)Mobbing? Intervention und Prävention in der Schule. Ludwigshafen: Klicksafe Eigenverlag

> Grüner, T. (2010): Olweus in der Praxis – Exkurs. Umsetzung in der Praxis: Erfolgsbedingungen von Mehr-Ebenen-Programmen zur Gewaltprävention. In: Programm polizeiliche Kriminalprävention des Landes und des Bundes (Hrsg.): Herausforderung Gewalt. Stuttgart. S. 59-91.

> Grüner, T./Hilt, F./Tilp, C. (12. vollständig überarbeitete Neuauflage 2015): „Bei STOPP ist Schluss!“ Werte und Regeln vermitteln. Hamburg: AOL-Verlag.

> Reinbold, K.-J. (Hrsg.) (2002): Konflikt-KULTUR. Soziale Kompetenz und Gewaltprävention. Berichte aus der Praxis. Freiburg: AGJ-Verlag.

> AGJ (Hg.) (2011): In der Schule zu Hause? Chancen einer sozialen Ganztagsschule – Tipps, Konzepte, Erfahrungen, Freiburg: AGJ-Verlag. (Link zur Veröffentlichung)

> Omer, H/Schlippe, A. von (2010): Stärke statt Macht. Neue Autorität in Familie, Schule und Gemeinde. Göttingen: Vandenhoeck und Ruprecht.

ANGEBOTE
zum Thema
Sozialtraining und Mobbingintervention

Fortbildungen im Jahresprogramm
Das Jahresprogramm beinhaltet insbesondere mehrtägige Fortbildungen zu den Themen Leben und Lernen in Schule und Jugendhilfe.
> mehr Infos

Vorträge für Pädagogen/-innen und Eltern
Die Vorträge richten sich an alle, die verstehen möchten, wie Mobbing entsteht und wie es sich von anderen alltäglichen Konflikte unterscheidet.
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Pädagogischer Tag
Vermittelt werden Entstehungsbedingungen und der typische Phasenverlauf von Mobbing sowie Voraussetzungen für die Prävention und Intervention im Kontext von Schulentwicklung.
> mehr Infos

Inhouse-Angebote
Inhalte sind der Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten sowie Interventionsmöglichkeiten bei Ausgrenzung und Mobbing. 6-tägig oder 10-tägig buchbar.
> mehr Infos

Sozialtraining und Mobbingintervention
Kinder und Jugendliche lernen, wie sie mit Mobbing, mit Konflikten zwischen Mädchen und Jungen, mit Gruppenkonflikten und mit Außenseitern umgehen können.
> mehr Infos

Kontakt
Bernhard Bender
Tel. 0761/21807-44
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Für jedes Problem gibt es eine Lösung, die einfach, sauber und falsch ist."
Henry L. Mencken
 gefördert von
Sozialministerium

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