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LANDESNETZWERK Konflikt-Kultur

Information, Beratung und Fortbildung für Schule und Jugendhilfe

„Ich heiße Laura (Name geändert), bin 13 Jahre alt und in der achten Klasse am Gymnasium! Mein Vater hat gesagt ich kann mich mal mit Ihnen in Kontakt setzen. Sie kennen ihn vielleicht noch. Bei Ihrem Vortrag beim Elternabend hat er am Ende noch lange mit Ihnen geredet. Auf jeden Fall geht es ja nicht um meinen Vater sondern um mich. Ich werde von den Mädchen aus meiner Klasse immer gepiesackt und gehänselt! Sie lästern über mich und haben zu jeder meiner Bemerkungen einen fiesen Satz parat... Das ist schon seit dem Ende der zweiten Klasse so. Nur waren es da andere Mädchen. Ich weiß nicht was ich machen soll!
Bitte schreiben Sie zurück. Laura"

Landesnetzwerk Web

 
Das Landesnetzwerk Konflikt-KULTUR besteht seit 2011 und umfasst derzeit zwanzig Trainer/-innen, die landesweit tätig sind. Darunter sind Lehrer/-innen, Sozialarbeiter/-innen und Psychologen/-innen mit langjähriger beruflicher Erfahrung, die umfassend in den Methoden des Präventionsprogramms Konflikt-KULTUR fortgebildet sind.

Im Auftrag von Klassen- und Schulleitungen bzw. Gruppen- und Einrichtungsleitungen führen diese Trainer/-innen jährlich ca. 80 Sozialtrainings in Schulen und Einrichtungen der Jugendhilfe durch. Die Trainings finden an zwei aufeinanderfolgenden Vormittagen sowie an zwei zweistündigen Terminen zur Nacharbeit statt. Ziele sind die nachhaltige Stärkung des Gruppenzusammenhalts sowie die soziale und emotionale Kompetenzen der Gruppenmitglieder, z. B. Selbststeuerung, Kommunikations- und Konfliktfähigkeit. Die gezielt hierfür entwickelten und vielfach bewährten Methoden werden situativ mit den Inhalten der jeweiligen Klasse/Gruppe gefüllt: Thema sind die alltäglichen Konflikte – vom Gerangel zwischen einzelnen Jungen und Mädchen bis zu fortgeschrittenem (Cyber)Mobbing.

Die Verantwortlichen vor Ort übernehmen die Nachsorge und werden dabei von den Trainern/-innen begleitet. So wird die Nachhaltigkeit des Sozialtrainings bestmöglich gesichert. Ergänzend finden je nach Bedarf Elternabende, Pädagogische Tage und Fortbildungen vor Ort statt.

Das Landesnetzwerk wird vom Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg finanziell gefördert.
Bei dem Versuch, eine Gewaltsituation aufzuklären, darf keine Mühe gescheut werden, um sicherzustellen, dass das Opfer wirksam gegen Mobben geschützt wird."
Dan Olweus
Jahresbericht Referat Prävention

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Zum Jahresbericht 2017

Bei STOPP ist Schluss!
 
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Joachim Bauer:
„Mutig, hilfreich, praxisnah – die Autoren bringen Klassenführung und soziales Lernen auf den Punkt."

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Bildungszeitgesetz

Der AGJ-Fachverband ist anerkannte Bildungseinrichtung nach dem Bildungszeitgesetz Baden-Württemberg.

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Erzdiözese Freiburg e.V.